Hitze setzt Menschen im Sommer vermehrt zu

Der Sommer 2025 begann mit Temperaturen von bis zu 40 Grad. Meteorologen
warnen vor einer beunruhigenden Klimadynamik. Nicht jeder
kann bei Hitze kurzfristig an den Strand ausweichen. Was ist zu tun?

 

Ein Tag gilt als Hitzetag, wenn die Tageshöchsttemperatur mindestens
30,0 °C erreicht oder überschreitet. Laut Deutschem Wetterdienst (DWD) hat
sich die Zahl heißer Tage in den letzten Jahrzehnten verdoppelt. Häuser in
Deutschland sind noch längst nicht auf die weiterhin zu erwartenden heißen
Sommer vorbereitet.


Welche Maßnahmen bei Hitzewellen zu ergreifen sind und wie sich anhaltende
Hitzetage auf die Arbeit im Krisenmanagement und Bevölkerungsschutz
auswirken, hat der VDI in einer Expertenempfehlung zum Schutz vor
Hitze veröffentlicht. Anhand dieser detaillierten und konkreten Empfehlung
können sich Städte und Gemeinden besser auf extreme Hitze vorbereiten.
Auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Tegel in Berlin startete gerade
ein wissenschaftliches Projekt für eine klimaresiliente Stadt. Es ist eines
der größten und ambitioniertesten Stadtentwicklungsprojekte Europas: die
Nachnutzung des Flughafens und die Gestaltung eines neuen Stadtgebiets
nach dem Prinzip der Schwammstadt mitten in Berlin.


Bis wirksame Klimaschutzmaßnahmen in großem Stil erfolgreich umgesetzt
sind, ist Eigeninitiative gefragt. Beim Kühlen stehen Ventilatoren und Klimageräte
hoch im Kurs, sie sind jedoch in Anschaffung und Verbrauch teuer.
Jalousien und Sonnenschutzfolien sperren die Hitze aus und sind zumindest
keine Energiefresser. Noch besser als jede private Abwehr von Hitze in der
Wohnung sind jedoch grundlegende Maßnahmen, die bereits beim Bau oder
Umbau von Gebäuden sowie in der Stadtplanung berücksichtigt werden.


Der Klimawandel erfordert ein Umdenken in allen Bereichen. Das Umweltbundesamt
gibt dazu folgende Tipps: Vermeiden Sie körperliche Aktivität
während der heißesten Tageszeit. Lüften Sie nachts und frühmorgens.
Verschatten Sie Räume möglichst durch außenliegende Rollläden, da diese
wirksamer sind als innenliegende. Kühlen Sie Ihren Körper mit einfachen
Methoden wie einem kühlenden Fußbad. Halten Sie sich bei Hitze nicht zu
lange in parkenden Autos auf.

Aktuelles
Kleine Wohnungen: Warum die Nachfrage weiter wächst

Kleine Wohnungen gehören zu den gefragtesten Segmenten des deutschen
Wohnungsmarktes. Ob zur Miete, zur Eigennutzung oder als
Kapitalanlage – die Nachfrage steigt seit Jahren kontinuierlich. Verantwortlich
dafür sind vor allem der demografische Wandel, veränderte
Lebensmodelle und die wachsende Zahl kleiner Haushalte.

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Neue Heizungsförderung: Das ändert sich bei der Sanierung

Der Bundestag hat das Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG)
beschlossen. Der Bundesrat stimmte dem Gesetz noch am selben Tag
zu. Damit setzt die Bundesregierung wesentliche Vorgaben der europäischen
Gebäudeeffizienzrichtlinie (EPBD) in deutsches Recht um und
schafft einen neuen ordnungsrechtlichen Rahmen im Gebäudesektor

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Defizit beim Wohnungsbau höher als angenommen

Der deutsche Wohnungsneubau verharrt auch im Jahr 2026 auf einem
historisch niedrigen Niveau. Zwar steigen die Baugenehmigungen, was
ein positives Signal ist, insgesamt entstehen in Deutschland jedoch
weiterhin deutlich zu wenig neue Wohnungen.

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