Bauen für die Zukunft: Was heute technisch möglich ist

 

Die Anforderungen an die Architektur von heute sind hoch. Technisch
ist fast alles möglich – doch was ist mit Blick auf die Zukunft auch sinnvoll?
Die moderne Architektur bietet mit neuen Technologien zahlreiche
Chancen für Wohnen und Leben.


So haben beispielsweise 3D-gedruckte Gebäude großes Potenzial. Derzeit
bremsen jedoch noch unzureichende Materialien und fehlende Grundlagen
für statische Berechnungen den Durchbruch. Ein ganzes Haus aus dem 3DDrucker?
Das ist bereits möglich – und zwar mit kurzer Bauzeit, geringem
Personalaufwand und in Formen, die konventionelle Bauverfahren kaum
erlauben. In Deutschland befinden sich 3D-gedruckte Gebäude aktuell in
der Übergangsphase von Pilotprojekten zur Marktreife. „Additives Bauen
hat Zukunft“, sagt Professor Jörg Jungwirth von der Hochschule München.


Ein weiteres wichtiges Thema ist das „zirkuläre Bauen“. Dieses kann schon
heute kostengünstiger sein als konventionelle Bauweisen – vor allem dann,
wenn der gesamte Lebenszyklus der Bauprodukte in die Bewertung einbezogen
wird. Zudem entstehen wirtschaftliche Impulse, etwa durch neue
Geschäftsmodelle in den Bereichen Serviceleistungen, Wiederverwendung
und Rückbau. So verbindet zirkuläres Bauen im Bestand ökologische Verantwortung
mit langfristiger Rentabilität.


Die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) hat ihr Zertifizierungssystem
für Neubauten in den vergangenen Monaten weiterentwickelt.
Das DGNB-System ist als Steuerungs- und Optimierungsinstrument die
richtige Wahl für alle, die sich auf das eigentliche Ziel nachhaltigen Bauens
konzentrieren wollen: Gebäude besser zu machen.


Das ILS – Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung – forscht zu
verschiedenen Fragen der Stadtgesundheit. Wie lassen sich Städte klimaresilient
und gesundheitsfördernd gestalten? Planerinnen, Architekten und
Ingenieurinnen bereiten sich auf Starkregen vor, sichern Gebäude gegen
Hochwasser und entsiegeln Flächen, um Versickerung zu ermöglichen. Das
erfordert neues Wissen und eine integrierte Planung. Auf diesem Weg werden
unsere Städte und Gemeinden künftig resilienter.


Fazit: Wer heute bauen oder umbauen will, kann auf viele neue Methoden
und Techniken zugreifen, die bereits jetzt den Blick in die Zukunft bieten.

Aktuelles
Neubau-Förderung EH55-Plus: Bund stockt Mittel auf

Neue Wohnungen braucht das Land. Dringend. Die Wohnungskrise ist
unübersehbar. Während in der Hauptstadt rigide polititische Maßnahmen
wie Enteignung diskutiert werden, entstehen anderenorts neue
Wohnhäuser – auch durch konsequente staatliche Förderung.

weiterlesen
Tipp: Effizient heizen und lüften im Winter

Viele Haushalte sorgen sich um die Energiekosten und bezahlbare
Sanierungen. Wer zur Miete wohnt, hat in der Regel wenig Einfluss auf
den energetischen Zustand des Gebäudes und darauf, womit geheizt
wird. Wohneigentümer sind weniger besorgt.

weiterlesen
Schnäppchen oder Kostenfalle? Beim Immobilienkauf genau hinsehen

Ein auffallend niedriger Immobilienpreis kann verlockend sein – doch
nicht immer steckt dahinter ein echtes Schnäppchen. Ein Beispiel sind
Häuser auf Erbpachtgrundstücken. Sie kosten häufig deutlich weniger
als vergleichbare Immobilien auf Eigenland. Dafür fällt zusätzlich zum
Kaufpreis der laufende Erbbauzins an.

weiterlesen

Büro Leutkirch (Allgäu)

Memminger Straße 8
88299 Leutkirch

Telefon: +49 (0) 7561 / 820 91 - 50
info@oesterle-immobilien.de

Büro Lindau (Bodensee)

Langenweg 39
88131 Lindau

Telefon: +49 (0) 8382 / 279 280 - 0
lindau@oesterle-immobilien.de

Büro Stuttgart

Stuttgarter Straße 83
70469 Stuttgart

Telefon: +49 (0) 711 / 220 594 47
stuttgart@oesterle-immobilien.de