Immobilienfinanzierungen auf stabilem Niveau

Immobilienfinanzierungen profitieren von der relativ entspannten Situation.
Die Hälfte der Finanzierungsexperten verbucht ein wachsendes
Neugeschäft. Die Kreditvolumina legten etwas zu. Die Europäische
Zentralbank (EZB) hält die Leitzinsen stabil.


Die Rahmenbedingungen für den Immobilienkauf haben sich verbessert.
Die Zinssätze für die Immobilienfinanzierung sind stabil, die Nachfrage nach
Wohnimmobilien entwickelt sich positiv, die Immobilienpreise steigen nur
mäßig. Mittelfristig ist mit einem Anstieg der Transaktionen zu rechnen.


„Dass Banken wieder großvolumiger finanzieren, sehe ich als Beleg, dass
sie ihre Refinanzierung im Griff haben und so in diesem Segment tätig werden
können. Dies geht einher mit einer stabilen Markterholung, auch wenn
wir noch ein gutes Stück von einem ausgeglichenen Finanzierungsmarkt
entfernt sind“, sagt Prof. Dr. Steffen Sebastian, Inhaber des Lehrstuhls für
Immobilienfinanzierung an der IREBS.


Die EZB hat beschlossen, die Leitzinsen vorerst unverändert zu lassen. Für
Marcel Fratzscher, Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung
(DIW Berlin) ist diese Entscheidung nicht überraschend, sie birgt
jedoch Risiken. Die wirtschaftlichen Unsicherheiten seien nach wie vor groß.
Es sei deutlich wahrscheinlicher, dass die Inflation in den kommenden zwei
Jahren zu stark sinkt. Eine vorsorgliche und absichernde Zinssenkung wäre
daher zu diesem Zeitpunkt vertretbar gewesen.


Prof. Dr. Lena Dräger, Direktorin der Forschungsgruppe „Monetäre Makroökonomie“
am Kieler Institut für Weltwirtschaft, kommentiert die Entscheidung
der EZB wie folgt: „Die jüngsten Inflationsdaten in der Eurozone liegen
mit 2,1 Prozent im August leicht über dem Zielwert, während die Kerninflation
bei 2,3 Prozent stagniert.“ Damit bleibt der Preisauftrieb moderat
und nahe des Inflationsziels. Angesichts einer robusten Binnennachfrage
und stabiler Arbeitsmärkte erscheint eine weitere Zinssenkung aktuell nicht
notwendig.


Das bedeutet für Immobilieninteressenten: Bei moderaten Immobilienpreisen
und stabilen Finanzierungsbedingungen stehen die Chancen derzeit
gut, in angemessener Zeit eine Immobilie zu finden, die den eigenen Bedürfnissen
entspricht und finanzierbar ist.

Aktuelles
Heizenergiebedarf bleibt weiterhin stabil

Der Heizenergiebedarf in Deutschland ist stabil. Die Haushalte heizten
2024 ähnlich viel wie im Vorjahr. Während die Preise für Heizenergie
insgesamt nur langsam stiegen, legten die Preise für Fernwärme im
Gegensatz zum Vorjahr überdurchschnittlich stark zu. Für das Gelingen
der Wärmewende sind bei der Fernwärme mehr Preistransparenz und
eine verlässliche Regulierung notwendig.

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Gute Aussichten für Immobiliengeschäfte im neuen Jahr

Die Kaufpreise für Immobilien steigen langsam wieder – teilweise sogar
stärker als die Mieten. Ist der beste Zeitpunkt für den Immobilienkauf
jetzt schon wieder vorbei? Nein, sagt eine Auswertung von Stiftung
Warentest. Es gibt enorme Unterschiede, aber noch genug Chancen.

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Auszeichnung BELLEVUE Best Property Agents 2026

Seit mittlerweile 10 Jahren in Folge ist Oesterle Immobilien stolz darauf, die begehrte Auszeichnung als „BELLEVUE BEST PROPERTY AGENT 2026“ von Europas führendem Immobilienmagazin erhalten zu haben.

 

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