Sommerhitze in Haus und Garten

Die Auswirkungen des Klimawandels sind längst in unseren Häusern
und Gärten spürbar. Die Zahl der Hitzetage hat in den vergangenen
Jahren deutlich zugenommen. Immer mehr Städte und Gemeinden entwickeln
deshalb Hitzeschutzkonzepte. Auch Hauseigentümer sollten
Maßnahmen ergreifen, um sich vor übermäßiger Wärme zu schützen.
Heiße Tage mit Temperaturen von über 30 Grad Celsius treten in Deutschland
immer häufiger auf. Sie belasten die Menschen und können die Gesundheit
gefährden. Die Zahl der Hitzetage als auch die der tropischen
Nächte werden weiter zunehmen werden.
Außenverschattungen wie Jalousien sowie gezieltes Lüften in den kühlen
Morgen- und Abendstunden zählen zu den wirksamsten Maßnahmen, um
die Hitze im Haus zu reduzieren. Darüber hinaus sorgen Wärmepumpen mit
Kühlfunktion, begrünte Dächer und eine gute Gebäudedämmung für ein angenehmeres
Raumklima. Darauf weist das vom Umweltministerium Baden-
Württemberg geförderte Informationsprogramm Zukunft Altbau hin.
Wie gut Städte auf Hitze, Trockenheit und Starkregen vorbereitet sind, zeigt
das neue Stadtklima-Dashboard des BBSR auf der Website stadtklimadashboard.
de. Das Dashboard wird kontinuierlich weiterentwickelt. Künftig
sollen die wichtigsten Indikatoren regelmäßig für alle deutschen Städte mit
mehr als 10.000 Einwohnerinnen und Einwohnern abrufbar sein.
Ein wichtiger Faktor für die Klimaentwicklung in Städten ist Wasser. Die
Fachveranstaltung „RegenwasserTage 2026“ an der HTWK Leipzig beschäftigte
sich mit den Themen Schwammstadt, Gewässerschutz und Starkregenvorsorge.
Wie können Städte auf Starkregen, Hitze, Trockenperioden
und die Folgen des Klimawandels vorbereitet werden? Im Fokus standen
neue Regelungen zum Gewässerschutz, Konzepte für eine wasserbewusste
Siedlungsentwicklung, der Betrieb zentraler und dezentraler Anlagen sowie
Strategien zur Starkregen- und Überflutungsvorsorge.
Jede Gartenbesitzerin und jeder Gartenbesitzer kann im direkten Umfeld zu
einem gesunden Klima beitragen – etwa durch nachhaltige Lösungen wie
die Nutzung von Regenwasser und die Auswahl trockenheitsverträglicher
Pflanzen. Diese kommen mit wenig Wasser aus und tragen gleichzeitig dazu
bei, auch in längeren Trockenphasen für kühlere Temperaturen zu sorgen.


