Tipp: Effizient heizen und lüften im Winter

 


Viele Haushalte sorgen sich um die Energiekosten und bezahlbare
Sanierungen. Wer zur Miete wohnt, hat in der Regel wenig Einfluss auf
den energetischen Zustand des Gebäudes und darauf, womit geheizt
wird. Wohneigentümer sind weniger besorgt.


In einer Befragung, die das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung
(BBSR) ausgewertet hat, stimmten 63 Prozent der Teilnehmenden
mindestens zwei von drei Aussagen zu: Sie hielten die aktuellen Energiepreise
für unfair, erwarteten deutlich steigende Kosten oder glaubten, sich
eine klimafreundliche Renovierung ihres Zuhauses nicht leisten zu können.
Mieter und Eigentümer antworteten dabei sehr unterschiedlich. Zu dem
möglichen Grund dafür sagt BBSR-Projektleiter Dennis Hof. „Wer zur Miete
wohnt, hat in der Regel wenig Einfluss auf den energetischen Zustand des
Gebäudes und darauf, womit geheizt wird.“


Aus dem neuen „Heizspiegel für Deutschland 2026“ der gemeinnützigen
Beratungsgesellschaft co2online wird deutlich: Das Heizen in Deutschland
hat sich nach einer kurzen Phase der Entspannung wieder spürbar verteuert.
Im Abrechnungsjahr 2025 mussten Verbraucher vor allem bei Gas- und
Holzpelletheizungen deutlich mehr bezahlen. Langfristig droht allen fossilen
Heizsystemen eine deutliche Kostensteigerung. Wärmepumpensysteme
bleiben dagegen dauerhaft am günstigsten. Für das laufende Abrechnungsjahr
2026 wird mit weiteren starken Preissteigerungen gerechnet. Verbraucher
mit einer Ölheizung müssen sich wegen globaler Krisen auf erhebliche
Mehrkosten einstellen. Verbraucher können unter www.co2online.de selbst
prüfen, wie hoch ihre Heizkosten im Vergleich sind.


Das neutrale Informationsprogramm „Zukunft Altbau“ berät Verbraucher,
wie sie durch effizientes Heizen und Lüften mehr als 15 Prozent Energie
einsparen können: In der Heizperiode sollten Temperaturen raum- und zeitabhängig
angepasst werden. Wer im Herbst und Winter die Thermostate zu
hoch einstellt und Fenster längere Zeit gekippt hält, verbraucht unnötig Energie.
Die wichtigsten Maßnahmen: Raumtemperatur moderat, bedarfsgerecht
und zeitabhängig einstellen sowie mehrmals täglich gezielt lüften. Die
Heizkörper sollten entlüftet und nicht durch Möbel zugestellt sein. Programmierbare
und smarte Thermostate regeln die Raumtemperatur automatisch
nach Vorgabe, sodass man die Heizkörper nicht ständig selbst hoch- oder
herunterdrehen muss.

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Tipp: Effizient heizen und lüften im Winter

Viele Haushalte sorgen sich um die Energiekosten und bezahlbare
Sanierungen. Wer zur Miete wohnt, hat in der Regel wenig Einfluss auf
den energetischen Zustand des Gebäudes und darauf, womit geheizt
wird. Wohneigentümer sind weniger besorgt.

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