Oesterle GmbH Immobilien

Home Staging

Erst hübsch machen, dann verkaufen

Warum Homestaging oder „Wie man sich in eine Immobilie verliebt“

„Bei der heutigen Marktlage werden den Verkäufern die Immobilien quasi aus der Hand gerissen, man muss sich also nicht besonders anstrengen, um seine Immobilie zu einem guten Preis loszuwerden.“

So eine These, mit der wir uns als Immobilienmakler oft konfrontiert sehen. Aber – stimmt diese These tatsächlich?

 

Zu Anfang ein kleines Gedankenspiel:

Stellen Sie sich bitte vor, Sie besichtigen die zum Verkauf stehende Wohnung in der Musterstraße 1:

….die Möbel sind zum großen Teil schon ausgeräumt, hier und da steht noch ein Umzugskarton, Lampen sind abgeschraubt, die Kabel hängen von der Decke. Wo einst der Kleiderschrank an der Wand im Schlafzimmer stand kommen Schichten von Tapeten der verschiedenen Stilepochen zum Vorschein, die Lichtschalter und Steckdosen sind verschmutzt und es riecht nach abgestandenem Zigarettenrauch. An den Wänden sind deutlich die Spuren abgehängter Bilder zu sehen und aus den Fenstern an denen noch die Ränder der Regentropfen wie traurige Tränen kleben, schaut man auf den Balkon, auf dem der gelbe Sack und alte leere Blumentöpfe zum Entsorgen bereitstehen.

Fühlen Sie sich wohl bei dieser Vorstellung? Würden Sie so gerne eine Immobilie kaufen?

 

Szenenwechsel:

Stellen Sie sich nun bitte noch einmal vor, Sie besichtigen die zum Verkauf stehende Wohnung in der Musterstraße 1 mit einem neuen Szenarium:

…Sie klingeln an der Tür, die Tür wird geöffnet und Sie putzen sich die Schuhe auf dem Schuhabstreifer ab, auf dem „Herzlich Willkommen“ steht. Sie treten ein, der Duft von frischem Kaffee strömt Ihnen in die Nase. Sie schreiten durch die geöffnete Tür in das frisch gestrichene und in neutralen Tönen eingerichtete Wohnzimmer und blicken durch die zurückgezogenen Gardinen auf die einladend wirkende Sitzecke auf dem Balkon, auf dem ein frischer Blumenstrauß auf dem Tisch steht. Die Gastgeberin bittet Sie kurz hier bei einer Tasse Kaffee Platz zu nehmen und zu warten, bis Sie die vorherigen „Gäste“ (Kaufinteressenten) verabschiedet hat….

Fühlen Sie sich wohl bei dieser Vorstellung? Würden Sie so gerne eine Immobilie kaufen?

 

Merken Sie was? In unserem Gedankenspiel hat die eigentliche Wohnungsbesichtigung noch nicht einmal begonnen und Sie haben schon ein Gefühl davon, ob Sie sich hier ein neues Zuhause vorstellen können oder nicht. Für den ersten Eindruck gibt es eben keine zweite Chance. Und das Kopfkino beginnt bereits an der Eingangstür.

Entscheidungen für oder gegen ein neues Zuhause sind zu 80% emotional begründet. Unser Verstand versucht dann nur die emotional herbeigeführte Entscheidung rational zu begründen und so haben wir oft den Eindruck rational gehandelt zu haben.

Beim Immobilienkauf ist die zu verkaufende Immobilie gleichzeitig der „Point of Sales“, d.h. der Ort, an dem gekauft wird, wie es z.B. bei einem Kauf eines Pullovers der Einkaufsladen wäre.  Hier geht es in besonderem Maße darum, eine Atmosphäre zu schaffen, in der sich eine möglichst große Anzahl an potentiellen Käufern wohlfühlt.

Und wie funktioniert das?

Das erreicht man mit Homestaging, indem man die Immobilie extra für den Verkauf herrichtet und sie „neutralisiert“. Persönliche Gegenstände, bunte Wandfarben, schwere Möbel, extravagante Deko sind fehl am Platze. Es wird entrümpelt, gestrichen, geputzt und neu möbliert. Es wird ein neutraler Rahmen geschaffen. Der Kaufinteressent soll sich vorstellen können hier selbst einzuziehen, die Wohnung soll sein neues zuhause werden.

Warum dann Möbel?

Nur etwa 20% der Menschen haben die Fähigkeit sich ohne Möbel eine leere Wohnung eingerichtet vorzustellen, deshalb müssen wir Ihnen dabei helfen. Mit einer neutral möblierten Wohnung unterstützen wir sie sich in die neue Wohnumgebung hineinzudenken, einzufühlen und sich mit ihr zu identifizieren.

Aber fühlt sich der Käufer dann nicht betrogen?

Ganz im Gegenteil. Es zeugt von Wertschätzung und Respekt, wenn man eine Immobilie für den Verkauf herrichtet. Beim Kauf eines gebrauchten Autos zum Beispiel ist es offensichtlich, dass man es innen und außen gründlich putzt und kleine Reparaturen vornimmt bevor man es anbietet. Warum nicht auch beim Verkauf einer gebrauchten Immobilie? Schließlich ist das für die meisten Menschen die größte Anschaffung des Lebens. Dass man tatsächlich vorhandene Mängel nicht verschweigt ist ganz klar, denn das wäre arglistige Täuschung und damit sogar strafbar.

Und wie funktioniert das in der Praxis?

In der Praxis arbeiten wir als Makler mit professionellen Homestagern zusammen, die vom Streichen über kleine Reparaturen und dem Möblieren alles mit den Handwerkern und Raumpflegern koordinieren und kontrollieren. Die Homestager verfügen über einen Möbelfundus, aus dem sie die betreffenden Möbel und Gegenstände auswählen und für die Zeit der Vermarktung zur Verfügung stellen. Ist die Immobilie verkauft, werden die Möbel und Gegenstände wieder vom Homestager abgebaut. 

Was kostet das? 

Der Homestager macht nach ausführlicher Besichtigung und Besprechung einen Kostenvoranschlag, der in der Regel zwischen 1% und 3% des Kaufpreises liegt.

Homestaging lohnt sich, da man die Kosten über den besseren Verkaufspreis leicht wieder reinholt. Preissteigerungen einer richtig eingepreisten Immobilie liegen durch Homestaging oft bei bis zu 15%.

Durch die geringere Vermarktungsdauer erspart man sich oft Monate des Stresses und der finanziellen Doppelbelastung. Zwischen 80 und 90% aller Immobilien, die vor dem Verkauf gestaged wurden, verkaufen sich innerhalb von 3 Monaten.

Unsere Erfahrungen mit und ohne Homestaging?

Zum Schluss noch unsere persönlichen Erfahrung mit dem Homestaging:

Bei einem Haus aus den 70er Jahren in Kempten haben wir mit Homestaging das Haus zum ausgeschriebenen Verkaufspreis innerhalb einer Woche verkauft. Die Eigentümer, ein etwas älteres Ehepaar, mussten erst vom Homestaging überzeugt werden, waren aber nachher aufgrund des Erfolgs sehr zufrieden.

Bei einem anderen Haus in Buchenberg konnten wir die Eigentümer leider nicht vom Homestaging überzeugen, obwohl es nach unserer Auffassung sehr verkaufsfördernd gewesen wäre. Bei diesem Haus haben wir über 70 Besichtigungstermine gemacht und es hat fast ein Jahr gedauert, bis es endlich verkauft war.

 

Wir hoffen, dass wir Ihr Interesse am Homestaging wecken konnten. Sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gerne.

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